Kompetent, zuverlässig, besser

Das Titelbild zeigt es: Wir sind seit Mitte 2016 ein zuversichtliches, motiviertes und offenes Kollegen Team in unserer Fraktion.

Die Fotografie (v. Franco Martin) entstand vor dem Reichenbacher Rathaus kurz vor Beginn der konstituierenden Sitzung des Stadtrats. Es zeigt die erwartungsvollen Fraktionsmitglieder: Oliver Großpietzsch (SPD) sowie die Mitglieder der Fraktion DIE LINKE,  mit dem Vorsitzenden, Henry Ruß, meine Person und dem früheren 1. politischen Bürgermeister, Thomas Höllrich. Henry Ruß hat den Stadtratseit dessen Wahl zum Oberbürgermeister verlassen. Nachgerückt ist Andreas Lochmann, zuvor Ortsvertreter des Stadtteils Mylau.

 Ebenso verlassen hat den Stadtrat der rechts im Bild befindliche Thomas Hollrich. Letzterer arbeitet seit 01.01.2024 als Angestellteri im Rathaus. Als solcher ist er nach § 32 SächsGemO an der Wahrnehmung des Stadtratsmandats gehindert (wg. Gefahr von Interessenkonflikten). Mit der Niederlegung des Stadtratsmandats endet auch dessen Fraktionszugehörigkeit. Für ihn rückteKarsten Pippig nach, der bereits zuvor Mitglied des Stadtrats gewesen ist.

Meine bisherige Erfahrung als Stadtrat:

Unter der Führung des abgewählten OB Kürzinger empfand ich die Mitarbeit im Stadtrat beschwerlich. Konkrete Fragen an den OB wurden von diesem nicht selten mit der Stellungnahme „wir prüfen das“ oder „hierzu erhalten Sie eine schriftliche Stellungnahme“ abgetan. Die schriftliche Stellungnahme blieb dann nicht selten aus, sodass sich dann nichts bewegte.

Das Scheitern der Stadt Reichenbach beim Antragsverfahren der Gölzschtalbrücke als UNESCO-Welterbe führe ich u.a. darauf zurück, dass der Stadtrat in die inhaltliche Ausarbeitung des Antrags nicht qualifiziert einbezogen wurde und selbst nach Übergabe des Antrags keinem der Stadträte ein Exemplar zur Kenntnis übergeben wurde.

Vor der ersehnten Abwahl des früheren OP empfand ich das Verhältnis zwischen Stadtrat und dem Oberbürgermeister als zerrüttet. Seit der Wahl des neuen Oberbürgermeisters, Henry Ruß, halte ich es wieder für sinnvoll, über eine Tätigkeit in einem Ehrenamt zugunsten unserer Stadt nachzudenken.

Die politischen Diskussionen zur Vorbereitung der Ausschüsse oder Ratssitzungen schärfen die Wahrnehmung der Probleme unserer Stadt und fördern die gedanklichen Ansätze für deren Lösung. Die Bürger in der Altersgruppe der 25 bis 55-jährigen sollten es nicht den Entscheidungsträgern der älteren Generationen überlassen, wie diese sich deren Zukunft vorstellen.